Die Pieta im Waldstück vor dem Hofe wurde im Jahre 1847 errichtet und wegen des Ausbaus und der Verbreiterung der Straße, an deren gegenüberliegenden Seite das Bild ursprünglich stand, näher an den Hof versetzt und gleichzeitig von dem Oberhausener Bildhauer Kirsch erneuert. Die Gebetsinschrift lautet:

    "Mutter, drück des Sohnes Wunden,
    so wie Du sie mitempfunden,
    tief mir in die Seele ein.
    Ach mein kaltes Herz entzünde,
    daß ich Jesu Lieb empfinde
    und mich halt von Sünden rein"

Der Anlaß der Errichtung des Bildstocks ist nach dem Wissen der heute noch lebenden Familienangehörigen darin zu sehen, daß in einem nahegelegenen Tümpel eine Person ertrunken ist.
Es gibt immer wieder beinahe gleichartige oder ähnliche Bildstöcke in benachbarten Orten. Das ist nicht erstaunlich, weil die geographische Nähe und verwandtschaftliche Beziehungen durch Jahrhunderte nähere religiöse und auch künstlerische Auffassungen bedingten.