Auf dem Kirchplatz unter den weißen Kerzen der Kastanien im Sommer und unter dem flammenden Laub im Herbst liegt Jesus Christus am Ölberg auf den Knien.

Das mächtige Standbild hat mindestens mehrere Jahrhunderte die Vorübergehenden angesprochen. Etwa um 1750 erbaut, wurde der Sockel später erneuert. Der Stifter ist unbekannt. Der Schriftblock ist auf einen noch älteren Grund-Sockel gebaut, der aus drei Stücken besteht, an beiden Seiten je eine steinerne Balkenform, die nach oben ein wenig verjüngt ist, das Mittelstück ist durchgehend. Um die Schrift verläuft eine feine Doppelprofilkante, an den vier Ecken nach innen eingebogen. Die schwere Deckplatte hat Unterhalb eine schmale Leiste.

Der Anblick ist durch einen großen Raum des Kirchplatzes freigegeben, umstanden von alten Bäumen, sommers sind bunte Blumen in massive Steinkübel gepflanzt, einfache stabile Bänke rundum fordern zur innersten Besinnung auf, sie sind nicht dem Gottessohn zugewandt, vor dem man knien sollte.

Standort im Geodatenatlas des Kreis Borken