Um 1955 plante die Gemeinde ein großes Standbild des Schutzpratons der Kirche und Menschen, des Apostels Andreas.

Die jetzt errichtete Gestalt des Apostels Andreas wirkt prophetisch, Haupthaar und Bart kraus wie bei den mittelmeerischen Menschen, das rauhe Gewand mit einem groben Seil gegürtet, das Buch Gottes wie eine Beschwörung gegen die Brust gelehnt, die Füße nackt, das schräggestellte Andreaskreuz noch mit den Spuren abgeschlagener Äste versehen. Hinter ihm eine Dorfhecke. Dies Bildnis wurde 1961 geschaffen von dem Bildhauer Kirsch, Oberhausen.

Andreas ist der Patron vieler Bistümer, Städte und Länder, von Rußland, Griechenland und Schottland. Fischhändler und Seiler bitten ihn um seine Hilfe. Sein Namensfest ist der 30. November. Andreas heißt griechisch: der Mannhafte. Der Andreastag leitet die Bräuche der Adventszeit ein.

Das Standbild des Andreas, auf niedrigem Natursteinsockel mit heller Steinplatte und hellen Grundplatten, trägt auf dem Sockel die Inschrift:

      "Hl. Andreas,
      Schutzpatron
      unserer Gemeinde,
    bitte für uns".



Standort im Geodatenatlas des Kreis Borken