Ein Haus für viele Velener 

Viele ehrenamtliche Helfer und zwei Fachbetriebe aus Velen haben in den vergangenen Wochen im Velener Heimathaus gewerkelt. Sie haben die in die Jahre gekommenen Räume renoviert.

Ein Haus für die vielen Velener

Heinrich Niehues (links) und Karl-Heinz Honerbom im umgestalteten Heimathaus                                       Foto Gehling

In die Jahre gekommen ist das Velener Heimathaus. Früher unter anderem Schule und Postfiliale dient das Haus an der Straße Am Kuhm seit fast 30 Jahren dem Heimatverein als Domizil für Sitzungen, Treffen und Veranstaltungen für Mitglieder und Nichtmitglieder. Und wie bei anderen Räumen, die eifrig genutzt werden, sind auch die vielen Veranstaltungen nicht spurlos am Heimathaus vorüber gegangen.

„Da hier ein Haus für viele Velener ist, wollen wir das wieder in den Mittelpunkt der Stadt rücken“, so Heinrich Niehues, der zweite Schriftführer. Er, Albert Finke und Ottmar Walter zeichneten für den Umbau verantwortlich. Und es ist einiges anders und neu geworden. Ins Auge fällt die neue Küche, zweckmäßig und hell. Im Versammlungsraum wurde die Akustik neu installiert, auf dass die Kommunikation noch besser werde.

Einen Anstrich erhielten der Sanitärbereich und der Eingangsbereich. Besucher werden sich künftig umstellen müssen. Bisher war der Hintereingang alleiniger Zugang. Der bleibt erhalten und der Aufzug dort auch. Künftige Besucher werden aber den Haupteingang benutzen. Dort wurde eine Trennwand eingezogen, die einen neuen Vorratsraum vom Eingang trennt. Bewohner des Obergeschosses und Besucher des Heimathauses können jetzt problemlos ins Haus gelangen. „Wir freuen uns auch, dass jetzt zu den bisherigen Arbeitsgruppen, vier Männer für den Außen- und vier Frauen für den Innenbereich, zwei rüstige Rentner gewonnen werden konnten. Die werden sich künftig um die Technik innen und vor allem den Heckenschnitt außen kümmern“, so Heinrich Niehues.

„Ich kann so ein frisch renoviertes Haus und einen gut aufgestellten Heimatverein übergeben“, sagt Vorsitzender Karl-Heinz Honerbom. Er will im Frühjahr sein Amt abgeben, sich aber weiterhin der Sägemühle widmen. Der oder die neue Vorsitzende kann also auf gutem Grund weiterbauen.

Den neuen Eingang werden übrigens schon die Besucher des Liederabends mit Zwiebelkuchen und Federweißem nutzen können, der am 18. September um 19 Uhr im Heimathaus stattfindet. Einen neuen Termin müssen sich diejenigen merken, die sich für das „watt gifft in Velen“ interessieren. Der wird auf Mittwoch, 18. Oktober, verlegt. Ab 19 Uhr wird die Geschäftsführerin der NDM Naturwertstoffanlage Velen, Doris Nienhaus, Einblicke in die Wertstoffrückgewinnung aus Gülle geben, die im Industriegebiet Nordvelen entsteht. Sie soll die erste ihrer Art in Europa sein.

30. August 2017, Bericht Borkener Zeitung